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Marktgemeinde Perchtoldsdorf
tourismus

lebendiges brauchtum beim hütereinzug

„Hiatbuam, riegelt’s euch!“ tönte es wie jedes Jahr am Sonntag nach St. Leonhard (6. November) über den Marktplatz. Weinbauvereins-Altobmann Franz Distl, der mit Frau Susanne und Tochter Christiane bereits in der vierten Generation in der Brunner Gasse 32 den Weinbau und die Buschenschank betreibt, ist in dieser Ehrenfunktion nach dem vorjährigen „Hiatavater“ Leopold Distl zugleich der sechste Angehörige der weit verzweigten Hauerfamilie.

Der Hütereinzug, dessen legendenhafte Wurzeln bis in das Jahr 1422 zurückreichen, ist das älteste und berühmteste Erntedankfest Österreichs. Auch heuer lockte das Weinhauer-Brauchtum Tausende Besucher und Gäste, die teilweise mit den Dampfzug-Sonderfahrten der Kaltenleutgebner Bahn angereist waren, auf den Marktplatz, wo sie von den „Kredenzmadeln“ mit „Staubigem“ versorgt wurden. Die Traditionsveranstaltung wurde dank des Engagements des heurigen Hiatavaters in seiner damaligen Funktion als Obmann des Weinbauvereins Ende November 2010 von der UNESCO in das nationale immaterielle Kulturerbe aufgenommen.

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Hütervater Franz Distl (ganz vorne, rechts vom Geschenkkorb sitzend) und Weinbauvereinsobmann Toni Nigl (links) mit dem Pritschenträger, den Hütern, Standartenträgern, Herzerlmachern, der Winzerkönigin und den Kredenzmadeln.
©Walter Paminger

> Fotostrecke Hütereinzug 2017. ©Walter Paminger

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