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Marktgemeinde Perchtoldsdorf
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brandsicherheit von gebäuden

Das Niederösterreichische Feuerwehrgesetz (4. Novelle vom 20.10.2000) verlangt eine regelmäßige Überprüfung der Brandsicherheit von Bauwerken, wobei diese Überprüfung in Form einer sogenannten feuerpolizeilichen Beschau durch die zuständigen Rauchfangkehrermeister durchzuführen ist.

Im NÖ Feuerwehrgesetz heißt es dazu:
Im Zuge der feuerpolizeilichen Beschau ist zu prüfen, ob die dem Eigentümer oder sonstigen Verfügungs-, Gebrauchs-, oder Nutzungsberechtigten eines Bauwerks aufgetragenen Brandschutzvorkehrungen, so insbesondere die Schaffung und Erhaltung von Alarm- und Meldeanlagen oder Bereitstellung entsprechender Löschgeräte und Einrichtungen, von Löschwasser oder anderen Löschmitteln, getroffen wurden. Die Betriebsbereitschaft vorgeschriebener Anlagen und Löschgeräte ist dabei zu überprüfen.
Das Ergebnis der Überprüfung ist in einer Niederschrift festzuhalten. Andere als feuerpolizeiliche Mängel, die die Brandsicherheit gefährden, sind der zuständigen Behörde anzuzeigen
Die Brandsicherheit von Bauwerken ist
a) in Wohnhäusern mit nicht mehr als 4 Hauptgeschossen sowie in Wohneinheiten sonstiger Bauwerke, die nur Wohnzwecken dienen alle 10 Jahre,
b) in allen übrigen Bauwerken alle 5 Jahre zu überprüfen.
Die feuerpolizeiliche Beschau für Bauwerke gemäß a) ist vom zuständigen Rauchfangkehrermeister durchzuführen, soweit nicht wegen besonderer Umstände (z.B. Lagerung brennbarer Flüssigkeiten) von der Gemeinde eine erhöhte Brandgefahr festgestellt wird.
Im übrigen ist die feuerpolizeiliche Beschau von der Gemeinde unter Beiziehung des Kommandanten der Feuerwehr bzw. eines von ihm namhaft gemachten geeigneten Feuerwehrmitgliedes der Gemeinde und eines Rauchfangkehrermeisters als Sachverständige vorzunehmen.
Bei Bedarf sind für industrielle und gewerbliche Betriebsanlagen ein brandschutztechnischer Sachverständiger sowie die erforderlichen weiteren Sachverständigen beizuziehen.

Bei der feuerpolizeilichen Beschau müssen vom Rauchfangkehrer alle Objekte einer Liegenschaft, sowie alle Räume in den Baulichkeiten beschaut werden.
Um die feuerpolizeiliche Beschau rasch und effizient durchführen zu können, sollten sämtliche baubehördliche Dokumente wie Baubewilligungen, Benützungsbewilligungen, Pläne, Bauanzeigen u.ä. bereit gehalten werden.

Bei der Beschau wird besonderes Augenmerk auf die folgende Punkte gelegt:

  • Zufahrtsmöglichkeiten für Rettungsdienste und Feuerwehr
  • Löschwassersituation und erste Löschhilfe (Feuerlöscher)
    Tragbare Feuerlöscher müssen zumindest alle 2 Jahre nachweislich (Plakette) von einem dazu befugten Sachkundigen überprüft werden. In jedem Gebäude sollte zumindest ein tragbarer Feuerlöscher an einer leicht und schnell erreichbaren Stelle montiert sein
  • Mögliche Brandgefahren
    Blitzschutzanlagen sind zumindest alle 5 Jahre nachweislich (Prüfprotokoll) von einem dazu befugten Sachkundigen zu überprüfen. Fernseh- und Satellitenantennen am Dach sind zu erden.
    Änderungen an den elektrischen Anlagen dürfen nur von einem dazu befugten Sachkundigen durchgeführt werden.
    Sicherheitseinrichtungen wie Sicherungen, Sicherungsautomaten, Fehlerstromschutzschalter (FI) sind regelmäßig zu überprüfen.
  • Baugebrechen, die zu Brandgefahren führen können.
  • Allgemeine Sicherheitsmängel, die zusätzliche Gefahren im Brandfall darstellen
    Brandschutztüren müssen in Fluchtrichtung aufschlagen und selbstschließend sein. Verwenden Sie nur zugelassene und bewilligte Türen.
    Halten Sie den Zugang zum Gashauptabsperrhahn frei.
  • Allgemeine Sicherheitsmängel für Leib und Leben (z. B. Geländer, Handläufe, Brüstungen, Abdeckungen u.ä.)
  • Fluchtwege, Brandabschnittsbildung, Brandwände (z. B. Öffnungen in Brandwänden etc.)
    Stiegenhäuser und Gänge sind Fluchtwege und daher in der vollen Breite von Lagerungen oder ähnlichem freizuhalten; sie dienen auch als Angriffswege der Feuerwehr und Rettungsdienste.
  • Lagerung von brennbaren Flüssigkeiten und Flüssiggasen
  • Lagerung von festen Brennstoffen, Erntegütern u.ä.
  • Feuerungsanlagen (Servicebuch über die regelmäßigen Überprüfungen)
  • Brandgefährdete Räume
    Nichtausgebaute Dachböden, Garagen, Heizräume, Brennstofflagerräume u. ä. dürfen nur für den gewidmeten Zweck genutzt werden; Garagen sind z. B. keine Lagerräume oder Werkstätten. In nichtausgebauten Dachböden dürfen keine leicht entzündlichen oder leichtbrennbaren oder zündschlagfähigen Produkte gelagert werden.
    Überprüfen Sie, ob die erforderlichen Beschriftungen in der Garage, im Heizraum und im Tankraum angebracht sind.
     

In Betrieben wird zusätzlich überprüft:

  • Brandschutzbeauftragter
  • Brandschutzpläne, Brandschutzbuch
  • Brandschutzorganisation
  • Brandschutzeinrichtungen (Brandrauchentlüftungen, automatische Brandmeldeanlagen, Löschanlagen, u.ä.)

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Rauchfangkehrer.
Dieser steht Ihnen gerne beratend zur Verfügung.
Rauchfangkehrermeister
Gerhard Brunn 0663/912 03 70
Richard Krimascek 01/869 22 37
Mathias Schnedl 01/865 97 25
 

allgemeine information

> organisation
gemeindeverwaltung
> ansprechpartner/in
ing. engelbert ziegler
> büro
2380, marktplatz 11
> telefon
01/866 83-270
> email

> sprechstunden
di: 8.00-12.00 uhr
do: 16.00-18.00 uhr
fr: 8.00-12.00 uhr
und nach tel. voranmeldung


Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Rauchfangkehrer. Dieser steht Ihnen gerne beratend zur Verfügung. Rauchfangkehrermeister: Gerhard Brunn 0663/912 03 70 Richard Krimascek 01/869 22 37 Mathias Schnedl 01/865 97 25
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