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Marktgemeinde Perchtoldsdorf
tourismus

cc archiv: wiederaufnahme der nostalgiefahrten auf der kaltenleutgebner bahnstrecke

Trotz Regenwetters nahmen am 3. September mehr als 1.000 Eisenbahnfreunde die Möglichkeit wahr, den Neustart der Kaltenleutgebner Bahn zu feiern: Eine festlich geschmückte ÖBB Diesellokomotive 2050.09 von 1959 vor einer Garnitur Spantenwagen befuhr die zwischen Liesing, Perchtoldsdorf und Waldmühle die gut 5,7 Kilometer lange Strecke.

Hintergrund der Wiederbelebung sind der in der ersten Jahreshälfte erfolgte Erwerb der Strecke durch die Marktgemeinde Perchtoldsdorf und die eisenbahnrechtliche Genehmigung als Anschlussbahn, womit der vom Verein „Kaltenleutgebner Bahn“ mit großem ehrenamtlichen Engagement durchgeführte Nostalgiebetrieb nach mehrjähriger Pause wieder aufgenommen wurde.

Bürgermeister Martin Schuster, der die offizielle Wiederinbetriebnahme der Strecke gemeinsam mit dem Vereinsteam um Obmann Fabian Köhazy durchführte: „Die Sonderfahrten ermöglichen einen sanften Ausflugstourismus in den Wienerwald und sichern den Erhalt des Schienenbandes ab. Viele Menschen sprechen mich Menschen an die vor 50 Jahren erfolgte Einstellung der Straßenbahnlinie 360 und den Rückbau der Strecke an. Diesen Fehler wollen wir nicht wiederholen. Zwar ist die Aufnahme eines Regelbetriebs in den nächsten Jahren kein Thema, dennoch wollen wir mit den Gleisen alle Chancen für die Zukunft wahren“.

Die Sonderfahrten ermöglichen einen sanften Ausflugstourismus in den Wienerwald und sichern den Erhalt des Schienenbandes ab. Das ist umso wichtiger, als die Aufnahme eines Regelbetriebs in den nächsten Jahren kein Thema ist.

Zum Hütereinzug am 12. November gibt es wieder Nostalgiefahrten auf der Strecke.

Anmeldung unter www.kaltenleutgebnerbahn.at

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© Ing. Walter Paminger

BGM Martin Schuster und Obmann Fabian Köhazy mit dem Signal auf Grün. Rechts Gründungsobmann Josef Bednarik.

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