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Marktgemeinde Perchtoldsdorf
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30.03.2017 | Zur Gemeinderatssitzung am 29. März konnte Finanzreferent Bürgermeister Martin Schuster den Rechnungsabschluss 2016 vorlegen, der in vielfacher Hinsicht die Erwartungen weit übertrifft: „Im abgelaufenen Jahr konnten rund 5,7 Millionen Euro an Gemeindeverbindlichkeiten abgebaut werden. Besonders positiv gestaltete sich das ‚Maastricht‘-Ergebnis in Höhe von knapp 4,4 Millionen Euro“, so Schuster. Die Gemeinde hat dabei einen Wechsel in ihrer Ausrichtung vollzogen: Ein Abbau des Wertpapierdepots ermöglichte eine Rücklagendotierung von rund 5,3 Millionen Euro und neue Infrastrukturprojekte wie den Erwerb der „Schwedenstift“-Liegenschaft in der Leonhardiberggasse.

Rückabwicklung des Leasing-Vertrags für das Freizeitzentrum
Innerhalb des erhöhten finanziellen Bewegungsspielraums ist auch die vorzeitige Auflösung des 1998 geschlossenen Leasing-Vertrags für das Freizeitzentrum zu sehen. Die damalige Entscheidung diente der Generierung von Liquidität bei gleichzeitiger Weiternutzung der Einrichtung. Mit der Hypo wurde damals ein „Sale and lease back“-Vertrag (Rückmietkauf) mit Laufzeit bis 2035 und jährlichen Leasingraten von bis zu 600.000 Euro geschlossen, den die Gemeinde nun kündigt. Der Kaufpreis beträgt inklusive eines ausverhandelten Frühzahlerbonus rund 13 Millionen Euro.

Weiterführung von Schulden- und Haftungsabbau
Die Zahlen des umfangreichen Rechen- und Budgetwerks machen deutlich, dass sich die Marktgemeinde ihrer Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern bewusst ist und den vor einigen Jahren eingeleiteten Sanierungskurs erfolgreich fortgesetzt hat. Schuster weiter: „Damit ist eine tragfähige Finanzlage in der mittelfristigen Perspektive gesichert“. Positive Zahlen gibt es auch im Bereich der Haftungen, wo das Volumen um 1,3 Millionen reduziert werden konnte – nicht zuletzt auf Grund der von den Mietern positiv aufgenommenen Möglichkeit, ihre Gemeindewohnungen ins Eigentum erwerben zu können.

Neubau des Altstoffzentrums
Bereits Anfang der 1990iger-Jahre war Perchtoldsdorf Pioniergemeinde im Bereich der Entsorgung und Mülltrennung. Als eine der ersten Gemeinden in NÖ wurde ein Altstoffsammelzentrum (damals als „Wertstoffsammelplatz“) geschaffen, das von Beginn an äußerst gut angenommen und intensiv genutzt wurde.
Stark gestiegene Abgabemengen sowie geänderte rechtliche und technische Rahmenbedingungen machen jetzt einen Neubau notwendig. Bis zu dessen Fertigstellung steht ein in der Betriebshalle des Wirtschaftshofes schon im Vorjahr ein¬gerichtetes provisorisches Sammelzentrum zur Verfügung. Durch die Schaffung von Rampen und die Vermeidung von Barrieren wird die neue Anlage für Kunden und Mitarbeiter nicht nur komfortabler sein, sondern natürlich auch allen behördlichen Vorschriften und umweltrelevanten Auflagen entsprechen.
Betrieben wird das Zentrum zukünftig vom GVA Mödling (unserem Umweltverband im Bezirk), und auch eine inter¬kommunale Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden ist angestrebt, um bei der Altstoffentsorgung möglichst kosten¬günstig agieren zu können.
 

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