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Marktgemeinde Perchtoldsdorf
tourismus

vesperkreuzkapelle neu bedacht

Die architektonisch dem Barock zuzuordnende, um die Mitte des 17. Jahrhunderts entstandene Vesperkreuzkapelle in der Ried Vierpatz weist ein Tonnengewölbe auf und ist mit einer in Farbe gefassten Pietà ausgestattet. Seit einigen Jahren wird das Denkmal von der Katholischen Männerbewegung der Pfarre Brunn/Gebirge gepflegt und in Schuss gehalten. Auch an der im Mai 2017 von der Marktgemeinde Perchtoldsdorf veranlassten Erneuerung des Kapellendaches hat sich die Brunner Männerbewegung großzügig beteiligt. Sie kam für die Neueindeckung und damit für rund ein Viertel der Gesamtkosten auf, während Perchtoldsdorf mit rund € 5.000,- die Kompletterneuerung der Satteldachkonstruktion finanzierte.

Als weithin sichtbare topografische Objekte spielten Flurdenkmäler bei der räumlichen Orientierung eine wichtige Rolle und wurden daher vorzugsweise an Weggabelungen errichtet. Die Vesperkreuzkapelle befindet sich etwas abseits der heutigen Eisenhüttelgasse, welche einem alten Flurweg folgt, der lange Zeit hier endete. Diese „Sackgasse“ wurde um die Mitte des 18. Jahrhunderts durch einen befahrbaren Feldweg an die Brunner Gasse bzw. die Brunner Feldstraße angebunden. Nach Brunn gelangte man von dieser Weggabelung aus zunächst nur über einen Fußweg, welcher in den Kartenwerken allerdings erst um 1840 aufscheint.

Mit dem Bau der A 21 verlor das Vesperkreuz Ende der 1970iger Jahre seine Funktion als Landmarke.

 

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