Hilfe (Accesskey 1) Newsletter (Accesskey 2) Nutzungsbedingungen (Accesskey 3) Impressum (Accesskey 5) Datenschutz (Accesskey 8) Sitemap (Accesskey 6) Kontakt (Accesskey 9) Kontakt (Accesskey 7) familien
Website-Logo
d-pfeil2
Marktgemeinde Perchtoldsdorf
tourismus

cc archiv: josefswarte wird saniert

1891 wurde auf dem Hinteren Föhrenberg auf Initiative des Perchtoldsdorfer Verschönerungsvereins die nach dem renommierten Anatomen Josef Hyrtl benannte „Josefswarte“ errichtet und in einem Festakt am 13. September 1891 der Öffentlichkeit übergeben. Seither ist der beliebte Aussichtspunkt Ziel zahlreicher Wanderer und Spaziergänger, die seit 1912 in der unmittelbar davor befindlichen „Kammersteinerhütte“ Erfrischungen und kräftige Hausmannskost vorfinden.

TOP bringt sich finanziell in die Instandsetzung ein
Nunmehr ist auf Grund fortschreitender Korrosion und Verwitterung der Holzauflagen ein Schadensbild aufgetreten, das die bis Mitte September 2017 andauernde Sanierung notwendig macht. „Das  Gesamtvolumen beträgt rund 50.000,- Euro“, erzählt Bürgermeister Martin Schuster,  „entsprechende Bundes- und Landesmittel sind angesucht“. Ebenso wird sich der Verein Tourismus- und Ortsverschönerung Perchtoldsdorf (TOP) mit Obmann GR Ing. Martin Fürndraht und Projektkoordinator Kurt Trampler als Traditionsträger des Perchtoldsdorfer Verschönerungsvereins in die Sanierung finanziell einbringen. Der TOP veranstaltet zudem am 5. November in der Burg ein Benefizkonzert mit den „Wiener Instrumentalsolisten“ unter der Leitung von Karl Eichinger.

Vom hölzernen Aussichtsturm zur massiven Eisenkonstruktion
Die als genietete Konstruktion durch den Wiener k. u. k. Hofschlosser und Eisenconstructeur Ignaz Gridl ausgeführte Warte ersetzte den bereits zehn Jahre zuvor errichteten hölzernen Aussichtsturm. Bis zur Errichtung der Kammersteiner Hütte (1912) befand sich im untersten Geschoß ein mit Blech eingedecktes Blockhaus, welches ca. 40 Personen Platz bot. Hier wurden im Sommer auch Erfrischungen gereicht.

Mit dem rund 1 Meter hohen Betonsockel hat die 1891 errichtete Josefswarte eine Gesamthöhe von zwölf Metern. Der Aufstieg verläuft über drei Stiegenanlagen mit insgesamt 44 holzbelegten Stufen. In einer Höhe von 7,5 Metern geht die Stiege in eine schmale Wendeltreppe über, welche auf die quadratische Aussichtsplattform mit 4 Metern Seitenlänge führt.

Das Bauwerk wurde nach Fertigstellung ins Eigentum der Marktgemeinde Perchtoldsdorf übertragen.

> Beitrag „100 Jahre Josefswarte“ in der Perchtoldsdorfer Rundschau 9-10/1991 (verfasst von Christine Mitterwenger)

> zurück

Foto: Marktgemeinde Perchtoldsdorf/zVg

Sanierungsarbeiten der Josefswarteim Plan: Bürgermeister Martin Schuster (Mitte) mit TOP-Obmann GR Martin Fürndraht (rechts) und Projektkoordinator Kurt Trampler.

Die 1891 errichtete Josefswarte mit Unterstand, der bis zur Errichtung der Kammersteiner Hütte 1912 Wanderern und Waldarbeitern Schutz bot.

nach oben

303 / 20 / 73