Raumordnung aus unterschiedlichen Blickwinkeln

Ein hochkarätiges Fachleutepanel im Kulturzentrum: DDI Jochen Schmid, DI Herbert Liske, Bürgermeisterin Andrea Kö und Mag. Bernhard Fürst (v. l. n. r.)

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Wie die bestehenden raumordnerischen Regulative greifen, was in anderen Gemeinden getan wird und wie in Perchtoldsdorf zukünftig gestaltet werden kann, diskutierten am 10. Oktober Verkehrsfachmann Mag. Bernhard Fürst (Trafility GmbH), DDI Jochen Schmid (Ziviltechniker für Raumplanung und Raumordnung und Gerichtssachverständiger) und DI Herbert Liske (Ingenieurkonsulent für Raumplanung und Raumordnung) mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern und in der Kommunalpolitik Tätigen. 

 

Moderatorin Bürgermeisterin Andrea Kö: „Wir wollen einem multiperspektivischen Zugang zur Gestaltung darstellen. Bereits in der Vergangenheit wurden in den Bebauungsbestimmungen in Perchtoldsdorf Vorkehrungen getroffen, um für gegenwärtige und zukünftige Entwicklungen gerüstet zu sein.“

 

 Ausleuchten eines Spannungsfelds 

Die Raumordnung in Perchtoldsdorf steht im Spannungsfeld unterschiedlichster Nutzungsinteressen und Anforderungen. Die Gestaltung der Zukunft des Baugeschehens in Perchtoldsdorf braucht neben fundierten Debattenbeiträgen auch unabhängige Experteninputs. Bereits am 4. Juni wurde daher eine Enquete zum Themenkreis „Bodenversiegelung“ im Kulturzentrum abgehalten, die auf großes Echo gestoßen ist. Die Themenabende zu unterschiedlichsten Bereichen zu Flächenwidmung, Raumordnung, Bauen und Ökologie verstehen sich als Teil des Bürgerbeteiligungsprozesses um eine nachhaltige Ortsentwicklung, der 2019 in Gang gesetzt wurde und auch in Zukunft weitergeführt wird.

11.10.2024