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perchtoldsdorf - ein ort mit theatergeschichte

Seit 1976 wird vor der mittelalterlichen Burg von Perchtoldsdorf alljährlich im Juli anspruchsvolles Sprechtheater für anspruchsvolles Sommertheaterpublikum geboten. Der weitläufige Burghof ist als Kulisse wie geschaffen für einen schönen Theaterabend. Die Spielstätte genießt einen ausgezeichneten Ruf, hervorragende Schauspieler/innen wie Romuald Pekny, Hilde Sochor, Heinrich Schweiger, Else Ludwig, Ida Krottendorf, Branko Samarovski, Erich Schleyer, und von der jüngeren Generation Markus Hering, Dorothee Hartinger, Karl Markovics, Gregor Bloéb und Gerti Drassl konnten bereits auf dieser Bühne erlebt werden.

Im dichten Veranstaltungsreigen nimmt der Klassik-Zyklus "Franz Schmidt-Musiktage", eine seit dem Jahr 2001 jeweils im März und April stattfindende Konzertreihe, einen besonderen Stellenwert im Kulturleben Perchtoldsdorfs ein. Mit einem großen Aufgebot an Spitzeninterpreten/innen werden in dem fünfteiligen Zyklus Werke großer Komponisten vom Barock bis zur Gegenwart zur Aufführung gebracht. Benannt ist die Reihe nach Franz Schmidt (1874-1939), einem Komponisten von Weltrang, dem Perchtoldsdorf 1926 zur zweiten Heimat geworden ist.

Einen besonderen Stellenwert nimmt die Rezeption der Liedkompositionen von Hugo Wolf ein. Hugo Wolfs Lieder gelten selbst unter großen Sängern und Sängerinnen als schwierig und äußerst komplex. Nur die besten unter ihnen sind überhaupt in der Lage, Wolf-Lieder zu interpretieren. Und obwohl Thomas Hampson, Bo Skovhus, Jessye Norman, und Angelika Kirchschlager – wie überhaupt alle namhaften Sänger/innen unserer Zeit – in ihren Konzertprogrammen Lieder des 1903 verstorbenen Exzentrikers singen, ist Wolf wenig bekannt. In Perchtoldsdorf, wo ihm 1888 der künstlerische Durchbruch gelungen war, bietet sich im Rahmen der alljährlich veranstalteten Hugo Wolf-Serenade die Gelegenheit, den mit Franz Schubert wohl bedeutendsten Liederkomponisten näher kennen zu lernen.

Der "Huatzeit"-Veranstaltungszyklus im Herbst widmet sich den heimischen Traditionen, der überlieferten Kultur in Österreich und ihren neuen Richtungen und Wegen. "Huatzeit" ist die Zeit der Traubenreife und Lese von Ende August bis Anfang November. Der Begriff "Huatzeit" entstammt der Arbeitswelt der Weinhauer und bezeichnet den Zeitraum vom Beginn des Reifungsprozesses der Trauben Ende August bis zur Beendigung der Lese Anfang November. Schon vor der Ernte setzt auch die stark ritualisierte Vorbereitung auf den Hütereinzug ein, den feierlichen Höhepunkt und Abschluss der "Huatzeit".

Hamlet 2010: Florian Teichtmeister, Silvia Meisterle, Christian Brandauer, Foto Barbara Palffy
Macbeth 2012 (Dietmar König und Alexandra Henkel, © Barbara Pallfy)
ORF Radio-Symphonieorchester Wien in der Burg Perchtoldsdorf 2010, Foto Manfred Horvath
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