Hilfe (Accesskey 1) Newsletter (Accesskey 2) Nutzungsbedingungen (Accesskey 3) Impressum (Accesskey 5) Datenschutz (Accesskey 8) Sitemap (Accesskey 6) Kontakt (Accesskey 9) Kontakt (Accesskey 7)
Website-Logo
d-pfeil2
Marktgemeinde Perchtoldsdorf
tourismus
     
 

cc archiv: starke vermehrung von wildtieren im siedlungsraum

Wildtiere sind von Natur aus scheu und weichen dem Menschen aus. Sie sollen wild bleiben. Durch Fütterung werden insbesondere Füchse halbzahm, vermehren sich stark und entwickeln sich zu Problemtieren.

Wildtiere keinesfalls füttern und kein Tierfutter über Nacht im Freien stehen lassen!
Haben Füchse einmal die Scheu vor dem Menschen verloren, dringen sie in Häuser ein oder kommen tagsüber in Gärten und Parks. Das ist auch ein hygienisches Problem, da im Kot oft Bandwurm-Eier sind, die beim Rasenmähen oder von spielenden Kindern aufgenommen werden können und noch nach 20 oder mehr Jahren zu schweren Erkrankungen führen. Katzen und Hunde sollten regelmäßig entwurmt werden.

Ein hoher Bestand an Füchsen kann auch für andere Wildtiere problematisch sein. Vor einigen Jahren war ein durch Fütterung halbzahmer Fuchs täglich nachmittags auf der Heide zwischen den Heidebesuchern unterwegs, um Ziesel zu jagen. Ohne Gegenmaßnahmen hätte er die Ziesel ausgerottet.

Komposthaufen unbedingt wildtiersicher vergittern oder abschließen!
Nicht nur absichtliches Füttern lockt Wildtiere an. Auch sollte man Fleischprodukte, Fleischreste, Knochen, Milchprodukte, Eier, Reis, Nudeln oder Brot keinesfalls auf den Kompost geben, wo Fuchs, Dachs und andere Tiere sie erreichen können. Auch Ratten werden damit angelockt und gefüttert. Fallobst im Garten bitte einsammeln und in der Biotonne entsorgen.

Die am häufigsten im Siedlungsraum auftretenden Wildtiere
Abwechslungsreiche Wälder sind der ursprüngliche Lebensraum der nacht- und dämmerungsaktiven Rotfüchse. Sie fressen Beeren, Fallobst, Mäuse und Regenwürmer genauso wie Nahrungsreste aus Komposthaufen. Heute ist die Siedlungsdichte von Füchsen in vielen Städten höher als in den umgebenden ländlichen Regionen.
Dachse leben im Wald oder in Waldnähe, durchstreifen aber auch nahegelegene Gärten und Grünflächen. Der nachtaktive Dachs verschläft den Tag in seinem weitläufigen Bau.
Zu seiner Nahrung gehören Obst, Samen und Pilze, (Regen-) Würmer, Insekten, Schnecken, Amphibien und Reptilien, Kleinvögel, Mäuse und Gelege von Bodenbrütern.
Wildschweine sind seit den 1990er Jahren im Wienerwald immer häufiger geworden. Als Allesfresser ernähren sie sich von Wald- und Feldfrüchten, Insekten, Reptilien, aber auch Jungwild und Aas. Sie sind sehr anpassungsfähig und intelligent.
In manchen Städten wie z.B. Berlin kommen sie weit in das Siedlungsgebiet und hinterlassen verwüstete Felder, Gärten und Parks.
Steinmarder halten sich tagsüber in Gartenhütten oder auch auf Dachböden auf. Sie sind nachtaktiv und Allesfresser, sie fressen Nagetiere, Vögel, Amphiben, Reptilien, Insekten und anderes. Im Sommer und Herbst sind Beeren und Früchte ein wichtiger Teil ihrer Nahrung.

nach oben

20 / 73   0;