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Marktgemeinde Perchtoldsdorf
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perchtoldsdorf gedenkt kommunaler unabhängigkeit

Gedenktafel erinnert an Ausgemeindung aus Wien am 1. September 1954
01.09.2014 | Seit dem Mittelalter ist Perchtoldsdorf als autonomes Gemeinwesen fassbar. 1308 wird Perchtoldsdorf erstmals „Markt" genannt und 1400 und 1404 ein Jahrmarktsprivilegium verbrieft. Zudem erhielten die Bürger seitens der habsburgischen Landesfürsten das Recht, ihre Gemeindevertreter selbst zu wählen.

Ein Ende fand die Autonomie, die auch in der Ersten Republik bestätigt wurde, mit dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich 1938. Durch die Eingliederung nach „Groß-Wien“ verlor die Gemeinde ihre kommunale Eigenständigkeit.

Am 1. September 1954 wurde Perchtoldsdorf wieder selbständige, zum Bundesland Niederösterreich gehörige Marktgemeinde. Damit tat sich die Chance zu einem Neubeginn auf, die ergriffen wurde und bis in die Gegenwart wirksam ist.

Chance für Neubeginn der Ortsentwicklung 1954 erfolgreich ergriffen
Dieses Ereignisses wurde gestern, am 1. September 2014, unter Einladung aller aktiven und ehemaligen Mandatsträgerinnen und -träger mit der Enthüllung eines Gedenksteins an der Ecke Höllriegelstraße/L.-Figl-Promenade und einer kleinen Feierstunde gedacht. Die Initiative für ein Denkmal an diesem Standort war von ehemaligen Mandataren rund um Alt-GR Dir. Oskar Kirchmayer ausgegangen.

„Frieden und Demokratie in Europa heute nicht überall Realität“
Die auf einem Bruchsteinsockel montierte Messingtafel trägt folgenden Text: Perchtoldsdorf – geprägt von einer viele Jahrhunderte währenden, wechselvollen Geschichte – gedenkt der Wiedererlangung der kommunalen Unabhängigkeit am 1. September 1954. In großer Dankbarkeit für 60 Jahre gemeinschaftliche Ortsentwicklung in Frieden und Demokratie“.

Bürgermeister Martin Schuster sprach in seiner Rede den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren an und wies darauf hin, dass Perchtoldsdorf und damit auch Österreich in den letzten Jahrzehnten eine Phase der Prosperität und des Friedens genossen hätten – „Werte, wie sie in Europa im Moment nicht überall die ihnen zukommende Geltung haben“, so Schuster.
 

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Foto: Ing. Walter Paminger

Ehemalige und aktive Gemeinderäte der Marktgemeinde Perchtoldsdorf mit Bürgermeister Martin Schuster (Mitte) und dem evangelischen Pfarrer Mag. Andreas Fasching (3.v.r.) bei der Enthüllung des Gedenksteins zu 60 Jahre wiedererlangter kommunaler Autonomie.

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