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Marktgemeinde Perchtoldsdorf
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klares votum gegen zentrale wasserenthärtung
bürgerbefragung mit 9.312 abgegebenen stimmen

09.12.2015 ǀ Die Trinkwasserenthärtung beschäftigt die Perchtoldsdorfer Kommunalpolitik bereits seit geraumer Zeit. Der Gemeinderat hat daher beschlossen, diese Frage in einem Bürgerentscheid zu beantworten und sich dabei am Verfahren für die Briefwahl orientiert. Die am 9. Dezember durchgeführte Auswertung der Befragungsbögen ergab, dass die Perchtoldsdorferinnen und Perchtoldsdorfer mit einer Mehrheit von rund 66% oder 6.095 Stimmen gegen die Errichtung einer zentralen Wasserenthärtungsanlage votiert haben.

Großprojekt mit Volumen von 8 Millionen Euro abgelehnt
Damit haben sich die Wasserbezieherinnen und -bezieher gegen die Errichtung eines Großprojekts mit einem Investitionsvolumen von 8 Millionen Euro ausgesprochen, das als Erhöhung des Wasserbezugspreises um rund 50% an die Haushalte weitergegeben worden wäre. „Mir war wichtig, bei dieser zentralen Frage einen besonders bürgerfreundlichen Zugang zu direktdemokratischen Mitgestaltung zu bieten. Daher haben wir den Briefkasten gleichsam zur Wahlurne gemacht“, erläuterte Bürgermeister LAbg. Martin Schuster im heutigen Pressegespräch nach Bekanntgabe des Ergebnisses.

Betroffene eingebunden: Bürgermitbestimmung bei Trinkwasser
Im Zeitraum von 16. bis 30. November 2015 war die Abgabe bzw. Einsendung der Befragungsbögen, die an die knapp 15.000 Abstimmungsberechtigten (d.s. alle zum Gemeinderat Wahlberechtigten) verschickt wurden, möglich. Die Fragestellung lautete dabei: „Soll die Marktgemeinde Perchtoldsdorf eine zentrale Wasserenthärtung errichten lassen, wobei die entstehenden Kosten zu einer Erhöhung der Wassergebühr um ca. € 0,65/m³ führen?“. Insgesamt 9.312 Perchtoldsdorfer haben an der Befragung teilgenommen. „Das ist weitaus mehr, als wir erwartet hatten“, macht gf.GR Alexander Nowotny klar, „und bestätigt das breite Interesse an dieser wichtigen Frage.“ 

Die Gemeinde wird aber das Thema nicht aus den Augen verlieren: „Wir sind dabei, Möglichkeiten der Unterstützung für die einzelnen Haushalte, die etwas gegen den Kalk tun möchten, auszuloten, etwa durch die Organisation von Einkaufsgemeinschaften für Entkalkungsgeräte, so Wasserreferent Nowotny abschließend.
 

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Bildcredit: Marktgemeinde Perchtoldsdorf, zVg

Bürgermeister Martin Schuster und der ressortzuständige Gemeinderat Alexander Nowotny mit dem Ergebnis der Bürgerbefragung zur zentralen Wasserenthärtung in Perchtoldsdorf.

Ergebnis BürgerInnenbefragung
zur zentralen Wasserenthärtung
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