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Marktgemeinde Perchtoldsdorf
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cc archiv: alles heide im herbst

01.08.2016 │ Beim Sommertheater Perchtoldsdorf ist am Samstag der letzte Vorhang gefallen. Bürgermeister LAbg. Martin Schuster und Intendant Michael Sturminger ziehen im Saison-Rückblick eine positive Bilanz und haben viel Grund zur Freude. Selbst das Wetter, das dem „Sommernachtstraum“ übel mitspielte, konnte einen durchschlagenden Erfolg nicht vereiteln: Der Neue Burgsaal, der sich in den vergangenen Jahren bei Schlechtwetter schon mehrfach als Ausweichort bewährt hatte, musste heuer gleich fünfmal bespielt werden. Aber auch unter Dach war der „Sommernachtstraum“, wie Vizebürgermeisterin und Kulturreferentin Brigitte Sommerbauer sich bei ihrem zweiten Besuch persönlich überzeugen konnte, ein großer, vom Publikum begeistert akklamierter Erfolg.

Freude über Spitzenauslastung
Insgesamt besuchten 9.157 Personen und damit um 1.000 mehr als 2015 die diesjährigen Sommerspiele. Mit einer Auslastung von 92 Prozent haben Marktgemeinde und künstlerische Leitung im 40. Sommerspiele-Jahr ein Topergebnis erreicht. Mehr noch als über die sensationelle Auslastung freut sich Bürgermeister Martin Schuster über den hohen Anteil an jungen Theaterbesuchern. „Wie es gelingen kann, mit klassischen Stoffen auch junges Publikum ins Theater zu locken und damit die Zuschauer von morgen zu mobilisieren, das weiß unser Intendant Michael Sturminger. Er ist ein etablierter Theatermacher, der ernsthaft und genau arbeitet. Seine Stücke, angereichert mit Witz, Charme und Pfiff, sprechen auch die Jugend an.“

An Sturmingers theaterpädagogischem Projekt „Theater macht Schule“ mit Besuch der (nicht öffentlichen) Generalprobe beteiligten sich heuer bereits 10 Oberstufen-Klassen aus Perchtoldsdorf und Umgebung. Auch das ist ein neuer Rekord. Die Stückeinführungen, die unmittelbar vor jeder Vorstellung angeboten wurden, haben nahezu ein Viertel der Besucherinnen und Besucher in Anspruch genommen.

Rundum-Bühne und viel Musik
Bewährt hat sich auch die offene und von drei Zuschauertribünen umrahmte zentrale Spielfläche im Burghof. Das Publikum war heuer in Perchtoldsdorf ganz direkt ins Geschehen auf der Bühne mit einbezogen, sodass sich die Kraft der Sprache und der Musik im „Sommernachtstraum“ ideal entfalten konnte. Für die vielen musikalischen Beiträge erntete Michael Pogo Kreiner viel verdientes Sonderlob. Erstklassige klassische Theaterkunst mit zeitgenössischem Anspruch soll auch bei den Sommerspielen 2017 geboten werden. Seine Stückwahl will der Intendant, der im März 2017 anlässlich der Eröffnung der Elbphilharmonie in Hamburg die Uraufführung seines dritten Malkovich-Stücks „Call me God“ geben wird, aber noch nicht verraten.

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© Lalo Jodlbauer

Sommernachtstraum 2016, Szenenausschnitt: Michael Pogo Kreiner, Nikolaus Barton, Judith Prieler, Karola Niederhuber und Raphael Nicholas.

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