grenzänderung zwischen den marktgemeinden kaltenleutgeben und perchtoldsdorf
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Auf Grund des vorhandenen Straßennetzes (Kaltenleutgebener Hauptstraße und Herzogbergstraße samt Nebenstraßen) war es für einige Bürger/innen Kaltenleutgebens, die am Tirolerhof leben, bis vor kurzem nicht möglich, ihr eigenes Gemeindeamt, die Kirche oder andere öffentliche Einrichtungen, wie Schule oder Kindergarten, ohne Umweg über Perchtoldsdorf und Wien zu erreichen. Selbiges galt umgekehrt für einige im Bereich der Kaltenleutgebener Hauptstraße wohnhafte Bürger/innen Perchtoldsdorfs. Diese mussten ebenfalls einen Umweg über Wien für das Erreichen der öffentlichen Perchtoldsdorfer Einrichtungen in Kauf nehmen. Diese schlechte Erreichbarkeit wurde nunmehr durch eine Grenzänderung zwischen den beiden Gemeinden eliminiert. Besondere Vorteile im Hinblick auf Infrastruktur und kohärente Entwicklungsmöglichkeiten ergeben sich für beide Gemeinden und deren Bürger/innen dadurch, dass das Betriebsgebiet der Fa. Holcim (ehemals Perlmoser Zementfabrik) der Marktgemeinde Kaltenleutgeben zugeschlagen wurde und der Steinbruch Fröstl – quasi im Gegenzug – seit Jahresbeginn auf Perchtoldsdorfer Gemeindegebiet liegt. Zu Perchtoldsdorf kamen auch das Gebiet um Schirgenwald und Kardinalwald, das Gebiet unterhalb des Teufelsteins ging an Kaltenleutgeben. Perchtoldsdorf gewinnt mit der Verschiebung der Grenzen nicht nur 10 neue Gemeindebürger/innen, sondern hat mit der Ortschaft Weissenbach bei Mödling erstmals eine direkte Berührung mit der Marktgemeinde Hinterbrühl. Die abgetauschten Flächen sind gleich groß, ihr Ausmaß beträgt rd. 58 ha. Flächenverzeichnis b) Von der Marktgemeinde Kaltenleutgeben, Katastralgemeinde Kaltenleutgeben an die Marktgemeinde Perchtoldsdorf die Grundstücke Nr. 394/3, 394/4, 394/5, 394/10, 430/1, 430/3, 430/4, 447/2, 567/4, 567/5, .204/3 und .330. |
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