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Neues Konzept für die Bauland-Aufschließungszone
Die Judenwiese im Osten Perchtoldsdorfs stellt das letzte Ortserweiterungsgebiet dar. Seit 1974 ist die Fläche als Bauland ausgewiesen. Seit 2009 gibt es verschiedene Überlegungen zur Nutzung der Fläche, die mit bis zu 228 Wohneinheiten bebaut werden könnte.
Dieser Maximalausnutzung erteilt Bürgermeister Martin Schuster in der aktuellen Auflage der Flächenwidmungs- und Bebauungsplanungen aber eine klare Absage: „Nachhaltigkeit, Anrainereinbindung und geringstmögliche Verkehrserregung sind für mich Kernpunkte einer Lösung“. Nunmehr sind für das insgesamt rund 73.000 Quadratmeter große Areal 40 Bauparzellen mit einem Mindestmaß von je 1.100 Quadratmetern vorgesehen, die mit Ein- und Zweifamilienhäusern bebaut werden sollen.
Bebauung mit Ein- und Zweifamilienhäusern
Diese neue, lockere Bebauung sorgt für dementsprechend geringe Verkehrserregung und wurde gemeinsam mit den Liegenschaftseigentümern entwickelt. Die Anordnung der Bauflächen entlang des Petersbaches sorgt dafür, den grünflächigen Eindruck des Gebietes und damit den Naherholungswert zukunftsfest abzusichern.
Lebensqualität und sanfte Entwicklung als Gestaltungsmaximen
„Ein wichtiger Faktor ist der Erhalt des hohen Grünflächenanteils und damit die Bewahrung des Charakters als Naherholungsgebiet rund um den Petersbach. Mit den großzügigen Parzellen ermöglichen wir eine sanfte Entwicklung und setzen ganz bewusst auf das Thema Lebensqualität“ präzisiert Baureferent Dr. Jan Cernelic.
Kindergarten im Schwedenstift geplant
Teil der Vision für die Theresienau ist auch das Schwedenstift an seinem neuen Standort. Durch einen Grundstückstausch kann die Gemeinde dem Land NÖ im Baurechtsweg für den Neubau des Institutes ein Areal von 6.500 Quadratmetern zur Verfügung stellen. „Das Schwedenstift lebt in einem hohen Maße vom Verständnis und der Vernetzung mit den Anrainer/innen und den Bürgerinnen und Bürgern des Ortes. Mit der Errichtung eines Kindergartens im Verbund mit dem Schwedenstift bietet diese Einrichtung einen zusätzlichen infrastrukturellen Mehrwert für den Ortsteil“, ist der Bürgermeister überzeugt.
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